{"id":35,"date":"2013-08-06T10:37:30","date_gmt":"2013-08-06T08:37:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bieneklagenfurt.at\/?page_id=35"},"modified":"2016-05-27T19:04:23","modified_gmt":"2016-05-27T17:04:23","slug":"die-geschichte-des-vereins","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.bieneklagenfurt.at\/?page_id=35","title":{"rendered":"Die Geschichte des Vereins"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der Anfang bis 1938<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Erste Gr\u00fcndungsversuche gehen auf 1765 nach Gr\u00fcndung der &#8222;k.k Gesellschaft f\u00fcr Ackerbau und K\u00fcnste&#8220; zur\u00fcck. Sp\u00e4ter 1778, 1794 im &#8222;Bienenkrieg zu Klagenfurt&#8220; (Hier treten Bienen V\u00e4ter Klagenfurts erstmals geschlossen auf.)<\/li>\n<li>1843 Gr\u00fcndungsversuch sp\u00e4ter 1860.<\/li>\n<li>1894 gr\u00fcndet Emil Wagner &#8222;Section f\u00fcr Bienenzucht Klagenfurth&#8220; von Prag aus.<\/li>\n<li>1898 gr\u00fcnden Langhammer und Mayer den &#8222;Zweigverein f\u00fcr Bienenzucht Klagenfurt&#8220; als Mitglied des &#8222;\u00d6ster. Centralverband f\u00fcr Bienenzucht zu Wien&#8220; mit Obmann Balthasar Knappitsch, 17 Mitglieder mit 211 Bienenv\u00f6lkern.<\/li>\n<li>1900 am 6. J\u00e4nner l\u00f6st Clemens Mayer Knappitsch als Obmann ab. Gro\u00dfe Ziele werden angestrebt.<\/li>\n<li>1900 vom 13 bis 17. August &#8222;45. Wanderversammlung deutscher, ungarischer und \u00f6sterreichischer Bienenwirte&#8220; unter Ehrenschutz von Erzherzog Ferdinand in Klagenfurt. Besucher kommen aus aller Welt, die Veranstaltung hat europ\u00e4ische Dimensionen und eine hohe Auszeichnung.<\/li>\n<li>1901 &#8222;Lehrer in die Bienenzucht&#8220; Clemens Mayer erreicht, dass die &#8222;Bienenkunde&#8220; ab sofort Pflichtgegenstand in Lehrerbildungsanstalten wird und ebenso die Errichtung von einem Lehrbienenstand.<\/li>\n<li>1904 am 4. Feber \u00fcbernimmt Obmann Mayer zus\u00e4tzlich die Obmannstelle im neu gegr\u00fcndeten Landerverband der Bienenz\u00fcchter und Bienenfreunde K\u00e4rntens. In diesem Jahr werden erstmals in Klagenfurt F\u00e4lle von Faulbrut gemeldet. Der Verein wird sofort aktiv mit Hilfe und der 1. Schulung durch Dr. Wilhelm Winkler, Wien, im heutigen Museum.<\/li>\n<li>1907 &#8222;Eisenbahner in die Bienenzucht&#8220;: Kassier Karl Bauer, unterst\u00fctzt vom Bahnvorstand in Hirt beginnt das Sozialprojekt &#8211; Bienen f\u00fcr die Schrankw\u00e4rter &#8211; mit dem Hintergedanken, die Bahn f\u00fcr Bienentransporte zu interessieren.<\/li>\n<li>1908\/1909 in diesem Winter gehen in K\u00e4rnten von 40.000 V\u00f6lkern \u00fcber 20.000 zugrunde, davon in Mittelk\u00e4rnten sogar beinahe 100% und der Rest war stark geschw\u00e4cht. In Klagenfurt hingegen, da seit 1902 stests die verst\u00e4rkte Winterf\u00fctterung mit Zucker durchgef\u00fchrt wurde, gingen nur 30% der V\u00f6lker zugrunde.<\/li>\n<li>1914 mit Kriegsausbruch werden unter Obmann Kropf, durch einger\u00fcckte Mitglieder die Vereinsaktivit\u00e4ten schw\u00e4cher und bis zuletzt betreuen fast nur Frauen die verwaisten St\u00f6cke.<\/li>\n<li>1917 am 6. J\u00e4nner wird Ernst Mauerer neuer Obmann. Er kann mit Klingenstein noch einige Zentner Zucker im Oktober auftreiben. Gemischt mit S\u00fc\u00dfmost konnten so die meisten V\u00f6lker gut \u00fcber den Winter gebracht werden.<\/li>\n<li>1920 nach schweren Jahren, beginnt ein fast m\u00e4nnerloser Verein, durch Aufbauarbeiten diesen zu st\u00e4rken und am 4. Feber 1923 kann der damalige Obmann Klingenstein \u00fcber 30 Mitglieder und 211 Bienenv\u00f6lker z\u00e4hlen.<\/li>\n<li>1924 spaltet sich am 12. J\u00e4nner ein Teil des Vereins ab und gr\u00fcndet den Verein St. Ruprecht.<\/li>\n<li>1924 hat der Verein im Herbst fast 100 Mitglieder, Kr 30.000 Jahsbeitrag, bei Umwandlung der W\u00e4hrung 3,976600 Kr in Kasse, daf\u00fcr gibt es dann \u00d6S 367,66<\/li>\n<li>1925 beginnt mit Winterverlusten an V\u00f6lkern, alter Fr\u00fchling und schweres Zerw\u00fcrfnis mit Clemens Mayer in der Frage Faulbrut und Bienengesetz, Boykott der Verbandsversammlung und R\u00fcckzug Mayers aus allen \u00c4mtern und Zur\u00fcckweisung aller Ehrungen.<\/li>\n<li>1927 verst\u00e4rken sich die Forderungen nach eigener Bienenzeitung durch Vereinsmehrheit. Dies f\u00fchrt zur auflage &#8222;K\u00e4rntner Biene&#8220; mit Pflichtbezug. Gr\u00fcndung Zuchtgruppe, 14 Z\u00fcchter.<\/li>\n<li>1929 hat der Verein die gr\u00f6\u00dfte Mitgliederzahl (101), die gr\u00f6\u00dfte Fl\u00e4chenausdehnung, jeden 1. Freitag fachvortrag, Pkraktikum mit 25-30% der Mitglieder. Wanderst\u00e4nde zur &#8222;Haidenbl\u00fcte!&#8220;<\/li>\n<li>1931 Bau der geplanten 3 Wanderst\u00e4nde im Loibltal f\u00fcr Ernteverbesserung der Mitglieder. Neuer Vereinsname von Zweigverein in &#8222;Bienenzuchtverein Klagenfurt und Umgebung&#8220;<\/li>\n<li>1934 wegen Versammlungsverbot Verschiebung der jahreshauptversammlung. Es treten Probleme bei Zahlung von Futterzucker auf, Honigabsatz stagniert, stets mehr Arbeitslose.<\/li>\n<li>1936 Exporterschwernisse nach Deutschland f\u00fcr Bienen treffen Klagenfurter Zuchtgruppe (Schwarmlieferanten). Dazu kommt Billigstbienenimporte von Juguslawien und der Futterzucker ist kaum leistabr.<\/li>\n<li>1938 am 6. J\u00e4nner letzte jahreshauptversammlung vor dem Umbruch. 15. M\u00e4rz Aufhebung des Vereinslebens durch Reichsfachgruppe Imker, keine Wahlen, Ernennung des\/der &#8222;Vorsitzenden der Ortsfachgruppe Imker Klagenfurt&#8220;. Versammlung ist in Hinkunft Appel<\/li>\n<\/ul>\n<p>&#8230;.. Ja und wie es dann in der Geschichte weiter ging, folgt bald.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Anfang bis 1938 Erste Gr\u00fcndungsversuche gehen auf 1765 nach Gr\u00fcndung der &#8222;k.k Gesellschaft f\u00fcr Ackerbau und K\u00fcnste&#8220; zur\u00fcck. 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